NEUER TERMIN FÜR BENEFIZKONZERT 25.01.15

Benefizkonzert zugunsten von El Pueblo Unido e. V. im »Gemeindesaal St. Gebhard-Mittelstadt«

mit  dem Duo »You-And-Me« – EINTRITT FREI

 

Lost-in-Love_Mittelstadt_2015-01-25_Plakat klein»You-and-Me«, so der Name des Gitarren- und Gesangs-Duos, ist Programm: Stefanie Scholz und Harry Schnell ha­ben sich zusammengefunden und prä­sentieren seitdem humorvolle, freche, mit­unter auch besinnliche, ganz sicher aber unterhaltsame Liederabende für „Dich und mich“. Gemeinsam sind sie am Sonntag, den 25.01.2015 um 17.30 Uhr im Gemeindesaal St. Gebhard, Grüne Au 10, 72766Mittelstadt,  im Rahmen eines Benefizkonzerts zu Gunsten der Gemeinde zu erleben.

 

Zum Inhalt des Abends:

Falls Sie wissen möchten, …

…    wie es jemandem ergeht, der frisch verliebt ist und beim ersten Wiedersehen („Cuando te veo“) nervös wird ,

…    was das Lied „Breakfast at Tiffany‘s“ mit dem gleichnamigen Film zu tun hat,

…    ob Reinhard Mey Frankreich mehr liebte als seine Frau Christine – wie man auf Grund seines Lieds „La blessure“ oder „Es bleibt eine Narbe zurück“ vermuten könnte,

…    was der Untergang der französischen Kanalfähre Sussex am 24.3.1916 mit dem Lied „Besame mucho“ zu tun hat,

…    ob es auch anderen schwer fällt, „something stupid“ in Form von „Ich liebe Dich“ zu sagen,

…    wie ein Taschentuch der Geliebten zum größten Schatz eines Mannes wird,

…    dass „Küsse köstlicher als Wein“ sein können und dieses gravierende Folge haben kann,

…    was das Liebeslied „You and me“ des Sängers Milow mit dem gleichnamigen Gesangs- und Gitarren-Duo gemein hat,

dann besuchen Sie am Sonntag, den 25.01.2015 um 17.30 Uhr, den Liederabend „Lost (in) Love“ von »You-and-Me« im Gemeindesaal Mittelstadt!

Das Programm des Abends trägt den doppeldeutigen Titel „Lost Love – Lost in Love“ und behandelt eines der wohl schwierigsten und gleichzeitig schönsten Themen der Menschheit: die Liebe. Neben bekannten Liedern des Chansons, des Folks und des Pops wird auch »Selbstgemachtes« rund um das Thema „Verlorene Liebe – Verloren in der Liebe“ zu hören sein. „Liebeslieder, die das Leben schreibt“ – so der Untertitel des Programms – sind eine Mixtur zwischen Milow, Wet Wet Wet, Rosenstolz, Silbermond, Consuelo Velázquez, Deep Blue Something, Gianmaria Testa und Reinhard Mey, die keine Langeweile aufkommen lässt. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen vollständig dem gemeinnützigen Verein „El Pueblo Unido e. V.“ zu Gute.

Weitere Informationen unter:

Email: you-and-me4ever@gmx.de

Tel.: 07127/934041

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Where is the good in goodbye?

Ein Jahr im Ausland neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr fern der eigentlichen Heimat ist für mich in einer Woche vorbei. Ein Jahr voller Glück und Schmerz, voller Erfolgen und Niederlagen.

Kurz: Ein gelebtes Jahr.

Ich werde es vermissen, wenn das Wellblech auf meinem Dach mich nicht mehr in den Schlaf poltert. Ich werde es vermissen, wenn meine Schulkinder mich morgens nicht mehr mit einer stürmischen Umarmung begrüßen. Ich werde die Familie Alsinas, meine liebgewonnenen Freunde, die Marktfrauen, meine Tienda von gegenüber, meine Dachwohnung, ja selbst Nachbars Hahn werde ich vermissen.

Ich werde dich vermissen Cajamarca, du wuselige Andenstadt.

Ich werde dich vermissen, oh Peru.

Zurückkehren werde ich, in meine erste Heimat Deutschland. Gespannt erwarte ich, wie mich mein Vaterland wieder aufnehmen wird.

Es bleibt nur noch eins zu sagen.

Gracias a la Vida

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Buenos días Profesor Simón

So begrüßen mich die Schüler in Aulas Abiertas. Ich bin Profesor, wohlgemerkt mit einem „s“, trotzdem hört es sich irgendwie lustig an. Lehrer zu sein macht mir Spaß. Das habe ich in letzter Zeit gemerkt. Zwar gibt es immer die einen oder anderen Schüler, die einen zur Weißglut treiben können, aber ich meine, jeder Job hat Nachteile. Außerdem ist es immer wieder eine Herausforderung die komplette Klasse zu animieren und ihr den Stoff zu übermitteln. Es gibt sehr intelligente, normale, lernschwache und lernbehinderte Schüler. Das wusste ich schon vor meinem Freiwilligendienst. Nun aber sehe ich, wie es ist eine Klasse zu unterrichten, in der alle vier Kategorien vorkommen. Durchaus schwierig. Auf der einen Seite bin ich sehr froh darüber zu sehen, wie manche Schüler den Stoff gleich schnallen und auf der anderen Seite verzweifle ich regelmäßig, wenn ich sehe, wie das bei anderen Schülern gar nicht der Fall ist. Doch ich versuche mein Bestes. So kann ich nur sagen, dass der Englisch- und Sportunterricht zurzeit sehr Spaß machen. Ebenfalls die Gruppenstunden zum  Thema „Selbstbewusstsein und Sexualkunde“ sind schön. Meine Vorgängerin hatte mir ein schönes Lehrbuch zur Unterrichtsgestaltung in Englisch ab Klasse 1 hinterlassen. Super Materialien, die ich mit einbeziehen kann.

Im Sportunterricht läuft alles rund und ich habe im ersten Monat mit den Klassen 5 und 6 die Koordination von Bewegungsabläufen, Mimik, Rhythmik und körperlichen Ausdruck bearbeitet. Nun kommt die Einheit Bodenturnen und ich bin auch schon fleißig am Üben, sodass ich den Kindern die Rolle Rückwärts vormachen kann, die ich seit der Grundschule nicht mehr ausprobiert hab. Und sie klappt wieder;)

In den Gruppenstunden haben wir viele Spiele gemacht, die ich aus der Arbeit als Gruppenleiter kenne. Spiele um Berührungsängste abzubauen, Spiele um aus sich heraus zu kommen. Jeder Schüler sollte in Arbeitseinheiten herausfinden, wer er ist, was ihn ausmacht und, dass es normal ist auch Schwächen zu haben. Beim Thema Sexualkunde ließen wir die Kinder anonym Fragen aufschreiben, die wir dann anschließend behandelten. In den Klassen 5 und 6 wird schon Sexualkunde behandelt, bis hin  zur Befruchtung der Eizelle und der Schwangerschaft. Erstaunlich war dann, wie viele Informationen im Frontalunterricht an den Kindern vorbeigingen. Eine Menge Dinge, die sie im Unterricht behandelt hatten, arbeiteten wir nun nochmals auf. Bis hin zur Demonstration, wie man ein Kondom richtig benutzt. Dazu hatte ich von einem staatlichen Gesundheitsposten kostenlos Kondome geholt. Die Sache ist nämlich, dass die Kinder, wenn sie mal 16 und älter sind Sex haben werden, das mag noch so ein großes Tabu sein hier in dieser Gesellschaft. Man nehme die vielen jugendlichen Mädchen, die schon mit 15 oder 16 Jahren schwanger werden. Die Frage ist nicht ob, sondern wie diese Kinder später einmal Sex haben werden. Geschützt oder ungeschützt. Kondome gibt es in Peru in der Apotheke (teuer) oder im Gesundheitsposten (für Bedürftige, geschenkt). Als ich selbst mal Kondome kaufte, kicherten die erwachsenen Apothekerinnen ungeniert, bis ich sie darauf ansprach, ob das denn eine Sache vom andern Stern wäre. Da kann ich mir vorstellen, dass ich mit 16 Jahren hier keine Lust hätte sowas einzukaufen. Das wäre mir total peinlich. Dennoch können sich Jugendliche beim Gesundheitsposten kostenlos Kondome holen, nicht immens viele, aber immerhin etwas. Falls unsere Schüler nun eines Tages ein Kondom in der Hand halten sollten, bereit es zu verwenden, wissen sie jetzt wie.

Hier ein paar Eindrücke aus dem Schulalltag:

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Two little blackbirds sitting on a wall

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Blumentöpfe Anmalen im Englischunterricht

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Blumentöpfe

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Blumentöpfe

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Selbstgemachtes Arbeitsblatt

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Entspannungsphase mit Musik am Ende einer anstrengenden Sportstunde

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Aufwärmspiel

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Aufwärmspiel

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Dehnen

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Dehnen

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Dehnen

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Kurzer Geografie-Input beim Material Aufräumen

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Rhythums-Übungen mit verschiedener Musik

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Rhythums-Übungen mit verschiedener Musik

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Bodenturnen

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Kleiner Hindernisparcour

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Gruppenstunde: Gruppendynamisches Spiel

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Gruppenstunde: Gruppendynamisches Spiel

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Elternabend zum Thema Kommunikation: Gruppendynamisches Spiel. Zusammen mit der Psychologin übernahm ich eine Elterngruppe

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Gruppenstunde: Grupendynamische Übung

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Gruppenstunde: Grupendynamische Übung

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Gruppenstunde: Zeitungsschlagen

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Gruppenstunde: Zeitungsschlagen

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Gruppenstunde: Babeldibababab (Kotzendes Känguru)

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Gruppenstunde: Babeldibababab (Waschmaschine)

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Gruppenstunde: Konzentrationsübung

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Gruppenstunde: Verhütungsmittel Kondom

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Gruppenstunde: Verhütungsmittel Kondom

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Erste Bekanntschaft mit dem guten Gummi

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Die Schüler üben fleißig

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Pausenspiel: Kreisel

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Zwischenbilanz

Die Halbzeit ist vorbei. Es bleiben mir noch fünf Monate hier in Cajamarca und es wird Zeit mal einen kleinen Rückblick auf den Anfang des Freiwilligenjahres zu wagen. Ich kam also vor über einem halben Jahr hier, in diesem Land, in dieser Stadt, in diesem Projekt, an. So gut wie alles war neu. Viele Sachen fand ich total abgefahren, da man sie sich in Deutschland nicht mal zu träumen wagt. Zum Beispiel all‘ die Straßenverkäufer, die abenteuerlichen Märkte, der anarchische Verkehr, die absolute Armut und, dass sich fremde Leute mit einem Kuss auf die Backe begrüßen. Ich war fasziniert und zugleich ängstlich. Als ich zum Beispiel in Lima ankam und zum ersten Mal alleine ein bisschen um den Häuserblock lief, vermutete ich hinter jedem Busch, oder Mülleimer einen kriminellen Peruaner, der mich gleich umlegen würde. Das war dann augenscheinlich nicht der Fall. Das Land an sich fand ich riesig und unbekannt. In Cajamarca angekommen ging ich anfangs mit viel Tatendrang in die Schule. Der wurde dann durch mein Projekt „Erzählungen aus den Anden“ und den Alltagstrott gemildert. Ich verfiel auch schnell dem Frontalunterrichtsmuster der Klassenlehrer, das ich versuchte durch Spiele und öfters durch Lieder aufzulockern. In jeder Englischunterrichtsstunde bei mir wird gesungen. Dies waren meine Anfänge hier.

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Beatles-Gig

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Beatles-Gig

Im Moment fühle ich mich sehr wohl. Ich glaube nämlich, ich habe mich ein wenig in dieses Land verliebt. Neben vielen hässlichen Seiten hat es denn auch bezaubernd schöne. Die Dinge die ich anfangs total abgefahren fand, sind nun fast schon Normalität geworden. Nachdem ich von der großen Reise während den Schulferien zurück nach Cajamarca kam, merkte ich, wie sehr ich mich in dieser Stadt schon wohl und heimisch fühle. Ich habe mich hier eingelebt, habe meine Freizeitaktivitäten und die Arbeit macht mir Spaß. So trat ich erst gestern mit drei befreundeten Musikern in einer Bar auf und wir gaben ein Beatles-Tribute zum Besten.

Vor zwei Wochen hat nun wieder die Schule begonnen und ich muss sagen, ich finde es super. Im zweiten Halbjahr habe ich mir nämlich vorgenommen meinen Unterricht ausführlicher zu planen und es ist echt angenehmer so. Ich habe also mehr Struktur drin, was mir und den Schülern zugute kommt. Ebenfalls werde ich in den Klassen fünf und sechs den Sportunterricht abwechselnd mit den Lehrern gestalten und leiten. Auch fing ich diese Woche zusammen mit der Psychologin an, Gruppenstunden mit der fünften und sechsten Klasse zu machen. So wollen wir die Klassen zu Gruppen zusammen wachsen lassen und mit ihnen die Themen Selbstbewusstsein und Sexualität behandeln. Wie ich nach den ersten beiden Gruppenstunden beobachten konnte macht es den Schülern sehr Spaß und einige haben ziemlich wenig Selbstbewusstsein. Von daher habe ich total Lust diese Aktivität bis zum Ende des Freiwilligenjahres weiterzuführen. Den Englischunterricht führe ich natürlich in den Klassen eins bis sechs weiter, mit der Änderung, dass ich in der fünften und sechsten Klasse jeweils eine Doppelstunde weniger unterrichte. Sie wollen dafür mehr Mathematik unterrichten. Ab April werde ich wieder in der sechsten Klasse Nachhilfe in Mathematik und Spanisch geben. Das Geschichtenprojekt „Erzählungen aus den Anden“ wollen wir zudem Ende März fertigstellen, sprich die Bücher drucken lassen, und im April anderen Institutionen vorstellen. Mit den Verantwortlichen meiner Organisation und der Schulleiterin vor Ort komme ich sehr gut klar und kann mich in keinster Weise beklagen.

Ich blicke zuversichtlich auf mein restliches Freiwilligenjahr und freue mich auf die folgenden Monate.

 

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Gea Zeitungsartikel

Während meiner Reise beantwortete ich dem Reutlinger Generalanzeiger einige Fragen zu meinem Freiwilligenjahr. Den Artikel findet man hier auf meinem Blog (Presse), oder direkt auf der Gea Homepage.

Viel Spaß beim Lesen!

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Un Viaje Largo

Hallihallo es gibt mich noch. Und es geht mir sehr gut! Seit einer Woche bin ich nun zurück in Cajamarca von unserer großen Reise durch Peru und Bolivien. Dass ich erst jetzt schreibe liegt am Carnaval, der hier in Cajamarca ausgiebig gefeiert wurde, aber dazu später.

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Abendspaziergang am peruanischen Strand

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Der obligatorische Truthahn

Zunächst einmal wünsch ich euch allen ein schönes neues Jahr, auch wenn es schon ein Weilchen läuft. Den Jahreswechsel erlebte ich mit der Familie Alsinas in der Nähe Chiclayos in einem kleinen Fischerdorf. Dort übernachteten wir im Haus einer katholischen Schwesternschaft, deren Schwestern Freunde der Familie sind. Trotz eher stürmischem Wetter wagten wir uns in den kalten Pazifik und beim Joggen am Strand stieß ich doch auch schon mal auf einen toten Seelöwen (wahrscheinlich von Fischern umgebracht), einen toten Schwertfisch und zahlreiche verendete Pelikane. Jedenfalls interessante Eindrücke. In der Silvesternacht gab es mal wieder Truthahn und um Mitternacht wurden auf der Straße Strohpuppen verbrannt. Diese waren mit alter Kleidung vom zu endegehenden Jahr gekleidet. Die restliche Nacht tanzten wir im Ordenshaus mit den Schwestern bis die Schwarte krachte.

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Let’s dance!

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Chan Chan

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Pyramidenkomplex Huaca de la Luna y del Sol

Auf diesen familiären Aufenthalt folgend reiste ich in die Nähe Trujillos weiter, nach Huanchaco. Ein Badeort in dem ich auf meine Nachbarinnen , die drei Freiwilligen von Manthoc, stieß. Dort ließen wir es uns noch einige Tage bis zum Zwischenseminar gut gehen. Neben Badefreuden (mit riesigen Wellen), gab es auch sehr schöne archäologische Stätten zu besuchen. So schauten wir uns die riesige Lehmstadt Chan Chan (Chimu) an, in der in ihrer Blütezeit bis zu 60.000 Menschen lebten.  Neben Chan Chan gab es außerdem noch mehrere Pyramiden des Königreichs Chimu zu sehen und zwei große Pyramidenkomplexe der Moche-Kultur. Chimu? Moche? Dies sind zwei peruanische Kulturen der vorkolumbischen Zeit. So entstand die Moche-Kultur um die Zeit Christus‘ Geburt und hielt sich bis ca. 600 n. Chr. an der Küste Perus und darauf folgte das Königreich Chimu, das um 1400 n. Chr. von den Inkas erobert wurde. Spannend zu sehen ist es allemal wie viele Kulturen es in Peru verteilt über Hochland, Amazonas und Küste doch vor den Inkas gab. Bevor ich nach Peru kam brachte ich mit dem Land immer nur den Namen Inka in Verbindung. Dahingegen sind die Inkas doch nur die Spitze der Vielfalt der andinen Kulturen und kamen erst um 1100 n. Chr. auf. In der Nähe Cajamarcas gibt es eine Steinstadt der KunturWasi-Kultur zu sehen, die von 1200 v. Chr. bis 50 v. Chr. existierte. Man sieht die peruanische Kultur ist sehr vielschichtig.

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Jana und Feli von Manthoc

Als wir genügend Sonne getankt hatten, ging es weiter nach Lima. Das Zwischenseminar wartete.

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Arbeitsgruppe an der Klippe zum Strand

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Ausblick vom Haus

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Simulation eines peruanischen Kombis (Öffentliches Verkehrsmittel)

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Der Trupp über den Dächern von Lima

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Hausgarten

Dort angekommen waren wir erstmal ziemlich baff, da das Seminarhaus eher luxuriös war. Ein großes Ordenshaus mit Swimming-Pool direkt am Hang zum Strand in einem reichen Stadtviertel. Wo ich doch bei meinem ersten Aufenthalt in Lima im August die Stadt als grau und trist empfand, so kam sie mir dieses mal wirklich schön vor (sicher vom Wetter und dem Stadtteil bedingt). Neben dem Haus war das Seminar an sich ebenfalls sehr schön. Es war schön sich mit anderen Freiwilligen, die teilweise sogar aus Nicaragua angereist waren, auszutauschen und über bestimmte Probleme zu reden. Die Gruppe war außerdem total cool und es hat einfach riesen Spaß gemacht. Neben zahlreichen Arbeitseinheiten hatten wir nämlich auch genügend Freizeit, in der wir die Stadt näher kennenlernten, oder auch mal abends ein Lagerfeuer am Strand machten.

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Ausgepowert von der Stadtbesichtigung

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Plaza de Armas Cusco

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Besagter Abend mit Sofie und Toni

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Kleiner Größenunterschied elegant ausgeglichen

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Inkatempel Pukapukara

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Gassen von Ollantaytambo

Gut gelaunt und motiviert für das restliche Halbjahr machten wir uns nach dem Zwischenseminar nach Cusco auf. Ab Lima begleitete uns erfreulicherweise Lorena, eine peruanische Freundin, die bei mir im Haus unten in SonoViso (christlicher Filmverleih) arbeitet. Sie hatte ihr ganzes Erspartes zusammengekratzt um mit uns mitzureisen und den Süden Perus, den sie bislang  nicht kannte, kennenzulernen. Deshalb freute es mich sehr, dass sie uns bis nach La Paz in Bolivien mit begleitete. Wir kamen in Cusco an, eine schöne touristische Stadt, und sahen uns einige Inka-Tempel im Umkreis an. Als wir abends mit weiteren Freiwilligen weggingen, landete ich mit zwei Mädels vom Zwischenseminar in einer kleinen Kneipe, in der ein Peruaner Gitarre spielte. DSC_0276Lustigerweise landete ich gegen später auch noch am Mikro mit der Gitarre und gab zwei peruanische Klassiker zum Besten, was den Laden zum Flippen brachte. Die Peruaner freuten sich riesig, dass ein Ausländer sich die Mühe macht ihre Lieder zu lernen. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem völlig überteuerten Zug (114 Dollar, 3 Stunden hin und zurück) nach Aguas Calientes, dem Ort am Fuße Machu Picchus. VoDSC_0213n dort aus wanderten wir im Morgengrauen zum Weltwunder und da noch alles wolkig war, wanderten wir weiter den Berg hinauf. Als wir oben ankamen, klärte sich alles auf und wir konnten Machu Picchu und das komplette Tal von weit oben sehen. Wunderschön. Die Steinstadt an sich ist sehr beeindruckend im Hinblick darauf, dass sie auf einem Berg um 1100 n. Chr., mit riesigen Steinfragmenten, gebaut worden ist.DSC_0358

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Zugfahrt nach Aguas Calientes

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Aufstieg zu Machu Picchu

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Eisige Badefreuden

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Eselhirte

Wir kehrten nach Cusco zurück und von dort aus ging es weiter Richtung Titikakasee. Dort überquerten wir die bolivianische Grenze und wurden von besoffenen Grenzpolizisten schikanierend empfangen. Ein beschämender erster Eindruck von diesem doch so schönen Land Bolivien. Wie dem auch sei, der Titikakasee ist sehr schön. Er scheint ein Meer zu sein, wenn man am Horizont so gar kein Ende mehr sieht.

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Filzwerkstatt

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Lagerraum mit Filzernachwuchs Magi

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Hochzeit

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Ausblick von El Alto auf La Paz (Tradition <> Moderne)

Von Copacabana aus ging es weiter nach La Paz, dem Regierungssitz Boliviens. Eine enorm große Stadt, auf ca. 3200 Metern gelegen. Das Stadtteil El Alto jedoch liegt auf 4100 Metern. Gigantisch. In El Alto kannte meine Freundin Jana, (Überraschung) mit der ich seit September letzten Jahres zusammen bin, eine bolivianische Familie. Ihre Eltern hatten dort vor zehn Jahren Missionsarbeit geleistet, eine kleine Kapelle errichtet und verschiedene Gruppen angeboten. So gibt es die Filzgruppe, die Janas Mutter eingeführt hatte, immer noch und die Frauen dort verdienen so ihr Geld. Wir besuchten die Werkstatt und ich hab‘ jetzt jedenfalls warme Filzpantoffeln in Cajamarca. Eine lustige Sache ist uns auch in La Paz passiert. Jana kannte noch einen Musiker, der uns eines Abends zu einem „Konzert“ einlud auf dem er spielte. Wir gingen mit ihm mit und landeten prompt auf einer bolivianischen Hochzeit. Geile Chose, sag‘ ich euch!

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Geflutete Salzwüste

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An Herr Jäger;)

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Laguna Colorada

In La Paz trennten wir uns von Lorena und Sofie, einer weiteren Freiwilligen aus Chile, und reisten zu dritt (Feli und Jana von Manthoc und ich) nach Uyuni in die Salzwüste. Dort machten wir eine Dreitagestour mit dem Jeep. Jedoch hatte es kurz vor unserer Ankunft enorm geregnet, sodass die komplette Salzwüste voller Wasser war und somit der weißen Wüste ausblieb. Dennoch gab es sehr schöne Effekte mit dem Wasser. Die Tour führte uns weiter in den Süden Boliviens bis an die Grenze Chile. Wir kamen auch an einem Steinbaum vorbei, dessen Abbild ich schon aus meinem Erdkundeunterricht aus der 7. Klasse bei Herrn Jäger kannte, als er uns damit die verschiedenen Klimazonen erklärte. Ich war dort Herr Jäger! Ich war dort!😉

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Unvorhersehbarer Stau

Genug Wüste, ab ging’s nach Cochabamba im Zentrum Boliviens. Leider wurde unsere Reise von drei Erdrutschen unterbrochen. Funny Fact: Die Erdrutsche passierten um 21 Uhr. Am Folgetag um 8 Uhr morgens kamen wir an die Stelle. Riesen Stau. Die Aufräumarbeiter kamen um 12 Uhr mittags angetrödelt. Schließlich verzögerte sich unsere Reise um 10 Stunden und wir machten noch nette Bekanntschaften mit Einheimischen.

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Schilderwald in Cochabamba

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Plaza Principal Cochabamba

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Abkühlung mit Leo in Santa Cruz

In Cochabamba konnten wir im Projekt von befreundeten Freiwilligen übernachten und vergnügten uns in der schönen Stadt. Um unsere Reise abzurunden ging es dann noch für eine Nacht nach Santa Cruz de la Sierra, was noch östlicher schon in den Subtropen liegt. Wir kamen im Projekt Leos unter, einem Freiwilligen vom Zwischenseminar. Eine Bollenhitze herrscht dort und alles ist grün.

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Was möchte uns dieses Standbild sagen?

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Rückkehr vom kühlen Nass

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Rückfahrt

Nun denn, es ging wieder Rückwärts. Nach drei Tagen Busfahrt kamen wir etwas erschöpft in Lima an und konnten erstmal bei Teresa, der Tochter Alsinas, übernachten. Als am nächsten Tag keine Busse mehr nach Cajamarca fuhren, aufgrund des Carnavalbeginns, ging es erst nach Chiclayo und von dort nahmen wir ein Taxi nach Cajamarca. Von Chiclayo aus ein Taxi zu nehmen ist natürlich total bescheuert, aber da ebenfalls keine Busse von dort aus fuhren und am nächsten Tag  der Carnaval begann, mussten wir Opfer bringen. In Cajamarca angekommen blieb sodann keine Zeit sich auszuruhen, denn es ging sofort ab.

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Huaino mit Lorena

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Schlachtfeld

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Abschlussfoto

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Umzug

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Die Ruhe vor dem Sturm

Samstags wurde der Carnaval eröffnet, indem eine Menge Gruppen angemalt auf die Straßen gingen und feierten. Wir zogen uns unsere ältesten Klamotten an und gingen mit der Familie Lorenas los. Nun wurde alles und jeder angemalt und nass gemacht. Eine mordmäßige Gaudi! Wir schmierten uns selbst sogar Speiseöl in die Haare, dass die Farbe (oder was die einem auch alles in die Haare schmierten) besser rausging. Es wurde angemalt, gesungen, getanzt, getrunken, nass gemacht und nochmals angemalt. Abends auf der Plaza de Armas ging es weiter mit viel Gesang. In dem Gedränge versuchten auch zwei Taschendiebinnen meine Taschen zu leeren, jedoch hatten die mit ihrem Anschubstrick weniger Erfolg, da ich aus dem Affekt heraus meine Hände an die Hosentaschen presste, sodass sie meine Brieftasche nicht herausbekam. Ein Glück. Sonntags gab es einen großen Umzug, in dem alle Stadtteile darum konkurrierten, welches die schönsten Kostüme präsentiert. Mit der ehemaligen Freiwilligen von El Pueblo Unido, die auch Jana heißt (nicht verwechseln), waren wir bei Augusto, einem Lehrer der Schule, zum Essen eingeladen. Nach dem Essen konnten wir nicht Nein sagen und machten mit den Kindern der Familie vom Hausdach aus die Leute auf der Straße nass. Einfach zu Recht, da man selbst, vor allem als Ausländer, zur Carnavalszeit auf der Straße ständig  von den Dächern aus nass gemacht wird. So freute ich mich wie ein Kind, wenn mein Eimer Wasser direkt im Nacken eines Passanten landete. Falls ich es noch nicht erwähnt habe, an Carnaval ist es normal sich gegenseitig nass zu machen. Montags gab es ein Wettbewerb, welcher Stadtteil die schönste Carnavalskönigin hat. Ich kam jedoch zu spät zum Umzug und wurde, als ich die Straßenseite wechseln wollte, im Gedränge, meines Handys erleichtert. Aber es war nicht zu spät. Ein netter Herr wies mich erst darauf hin, dass ich soeben beklaut wurde (hatte ich nicht bemerkt) und zeigte mir dann von weitem wer die Taschendiebe waren. Ich ging daraufhin zum vermeintlichen Choro (span. Taschendieb) und bat ihn mir mein Handy wiederzugeben. Trotz meiner Argumente, es sei sehr alt und in deutscher Sprache, machte er immer noch auf unwissend. Da ich aber nicht locker lies und die Leute im Umkreis nun merkten, dass er ein Dieb war, wollte die Bande mich wohl loswerden. So kam ein Typ von der Seite, hatte mein Handy in der Hand und meinte dieses hätte ihm gerade jemand für 5 Soles verkauft. Ich nahm schnell mein Handy und ging nach Hause. Ich wollte mein Glück an diesem Tag nicht nochmal strapazieren. Ab jetzt pass‘ ich bestimmt besser auf meine Sachen auf. Zumindest in Menschenmengen. Dienstag und Mittwoch war dann auch nicht mehr so viel los, bis Mittwoch der Carnaval wieder begraben wurde.

Zurzeit habe ich ja noch eine Woche Ferien, bis wir mit den Lehrern in der Schule das neue Schuljahr planen werden. Im März geht dann wieder der normale Schulalltag los. Bis dahin genieße ich noch meine freien Tage, freue mich aber auch schon wieder darauf zu unterrichten. Ein langer Artikel über eine lange Reise.

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Feliz Navidad y un Prospero 2013

Stille Nacht, heilige Nacht. Alles schläft, einsam wacht…Alles schläft?? Ich glaube wohl eher niemand schläft, alle wachen, wenn zum Beispiel Nachbars Hahn nachts um 2 Uhr vermutlich einen epileptischen Anfall bekommt und nicht gerade zimperlich das komplette Viertel darüber informiert. So kann hier zur Weihnachtszeit nicht immer von stillen und heiligen Nächten die Rede sein. Nun denn, es ist Weihnachten, überall wird es gefeiert, überall gibt es Krippen, Plastikbäume, Weihnachtskrimskrams und vor allem blinkende Lichterketten im Unmaß, die den epileptischen Anfall des Hahns wohl erklären dürften. Eigentlich sollte ich doch in Weihnachtsstimmung sein, jedoch halten mich davon irgendwie heiße Sonnentage und eine immergrüne Umgebung davon ab. Ich hätte, denke ich, nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber mir fehlt der Winter. Wenn man das ganze Leben Jahreszeiten gewohnt ist und nun auf einmal in einer Umgebung ist in der es keine gibt, ist das ein wenig komisch. In Deutschland hatte ich Jahr für Jahr den Winter verflucht mit seinen kurzen Tagen, seiner Arscheskälte und den Skelettwäldern. Dies werde ich wahrscheinlich erneut tun wenn ich wieder zurück in Deutschland bin, jedoch im Moment fehlen mir diese Dinge an Weihnachten. Wie der Sänger Clueso so schön in einem seiner Lieder singt:“ Was wär‘ der Winter ohne  Sommer? Sicherlich schrecklich allein.“ Die Mischung der Jahreszeiten macht’s. Dennoch hab ich lieber dauerhaft Frühling, so wie hier, als dauerhaft Winter. Ich glaube ich weiß, warum ich mein Freiwilligenjahr nicht in Grönland gemacht habe;)

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Adventsfeier

Die Schule lief die letzten Wochen auf Hochtouren mit einigen Aktivitäten. So wurden alle vier Advente jeweils mit einer kleinen Messe gefeiert. Jeder Advent stand unter einem Thema, die da waren: Liebe, Gerechtigkeit, Solidarität und Frieden. Dabei spielten die Schüler kleine Theater zu den Themen und sangen Lieder. Der Adventskranz durfte natürlich auch nicht fehlen.

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Theater zum Thema Gerechtigkeit: Zwei Bauern beklagen sich beim Minenbesitzer über die toten Lagunen, dieser bietet ihnen Geld, das die Bauern ablehnen. Sie drohen ihn anzuklagen und werden daraufhin von einem Schergen des Minenbesitzers umgebracht. Sehr realitätsnah hier in Cajamarca.

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Advent zum Thema Solidarität

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebenfalls beendeten wir unser Projekt der traditionellen Geschichten mit dem ersten Festival de Cuenta Cuentos (Märchenerzählen). Die Lehrerin der zweiten Klasse Nancy und ich organisierten das Ganze. Wir machten einen dynamischen Einstieg, indem ich als Gringo nach Cajamarca kam, alles bestaunte und mehr über die Schule Aulas Abiertas wissen wollte. Kein Problem, da war sofort die Campesina Nancy zur Stelle, die mir dann ausführlich die Geschichte der Schule erzählte. Daraufhin lies sie mich nicht mehr los und nahm mich zum Märchenerzählen mit, dass natürlich soeben stattfand. Die gaben dann ihre Geschichten zum Besten, abgewechselt mit Chor und Tanzgruppe. Ein schönes Ereignis;) Natürlich fehlt ja noch das Buch, das wir drucken lassen wollen, aber das wird wohl Thema im neuen Jahr sein. Alle Geschichten jedenfalls habe ich bereits abgetippt und die Bilder, die die Kinder dazu gemalt haben, eingescannt.

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Der Gringo besucht Cajamarca

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Die Campesina erzählt die Geschichte der Schule

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Die Kinder tragen ihre Geschichten vor

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Schulchor mit mir an der Trommel, meine Hand sieht man noch;)

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Tanzgruppe

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Ausstellung einiger Geschichten mit ihren Zeichnungen im Schulhof

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzten Mittwoch hatten die Sechstklässler tagsüber ihre Abschlussfeier. Dabei erschienen die Jungs in Hemd, die Mädchen hingegen putzten sich heraus, wie so manch eine Mitschülerin auf meinem Abi-Ball. Für 11- und 12-jährige finde ich das ein wenig verfrüht. Andere Länder, andere Sitten. Jede Abschlussfeier hat einen Namen und dieses Jahr trug sie den Namen „Juan Carlos Roncal Pastor“, ein Schüler der sechsten Klasse mit Down-Syndrom. Dieser bleibt trotz Abschlussfeier weiter an der Schule und wird in die sechste Klasse integriert. Ich freu mich schon Juan nächstes Jahr wieder in der sechsten Klasse zu begleiten. Ein Klasse Typ;) Die Feier war sehr schön, es gab eine riesen Torte, viel zu essen, Ansprachen und getanzt wurde sicher auch noch zur Genüge. Das hab‘ ich aber leider nicht mehr mitbekommen, da ich wegen Fieber ab ins Bett bin.

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Tortenfoto

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Juan hält eine Ansprache

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Lecker essen;)

Wegen dieser Grippe verpasste ich auch die Weihnachtsfeier am nächsten Tag, bei der die Kinder ein Krippenspiel aufführten, das ich mit ihnen eingeübt hatte. Schade, dass ich das nicht sehen konnte. Die Kinder bekamen ebenfalls ein Weihnachtsgeschenk von der Schule. So gab es für jeden Schüler einen Ball. Ich schätze mal die Kinder haben sich riesig gefreut, hab‘s ja nicht live mitbekommen.

Am letzten Schultag jedoch war ich wieder auf der Matte, die Zeugnisvergabe stand an. Diese fand nicht nur in den Klassenzimmern statt, sondern wurde im Schulhof wieder durch weihnachtliche Einlagen der einzelnen Klassen verziert. Nun ist das peruanische Schuljahr zu Ende und fängt erst wieder am 1. März 2013 an. Trotzdem gibt es während den Sommerferien, vom 07.01. an, Unterricht an der Schule, für die Kinder, die den Schulstoff während des Jahres nicht geschafft haben.

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Musikalische Einlage der fünften Klasse

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Alsina resümiert, was im Jahr 2012 in der Schule so alles geschehen ist.

Für meinen Teil kann ich sagen, dass ich im Januar mein Zwischenseminar in Lima habe und danach mit Freunden weiter Richtung Cusco und Titikakasee reisen möchte. Im Februar möchte ich wieder hier in Cajamarca sein, da hier dann Karneval sein wird. Augenzeugenberichten zufolge soll’s da ziemlich abgehen;)

Wegen diesen Reisereien kann es also sein, dass ich schwerer erreichbar sein werde.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich mich schon wieder tierisch auf das folgende halbe Jahr freue und ich das letzte in vollen Zügen genossen habe.

Ich wünsche euch allen ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich wünsche euch ebenfalls drei Dinge, die ich als sehr wichtig empfinde: Gesundheit, Zuneigung und Zufriedenheit mit dem Status Quo.

Euer Simon;)

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